23 May 2013
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Private Krankenversicherungen – die beste Absicherung für den eigenen Bedarf finden

Mykapital | 23.10.2010, 10:39


Jede private Krankenversicherung basiert auf einem Vertrag, der privatrechtlicher Natur ist. Bei den Vertragspartnern handelt es sich zum einen um den Versicherungsnehmer und zum anderen um ein Versicherungsunternehmen, das privatrechtlich organisiert ist. Bei diesem handelt es sich um die private Krankenversicherung. Die meisten Versicherungsunternehmen sind Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit oder Aktiengesellschaft. Sie werden alle von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kontrolliert.

Der Gesetzgeber hat die Personengruppen, die eine private Krankenversicherung abschließen möchten, begrenzt. Somit können nur Unternehmer, Selbständige und Freiberufler einen solchen Vertrag abschließen. Auch Arbeitnehmer und Angestellte haben die Möglichkeit dieses Angebot in Anspruch zu nehmen. In diesem Fall muss ihr Bruttoeinkommen jedoch über der Versicherungspflichtgrenze liegen.

Bis zur Versicherungspflichtgrenze sind Künstler und Publizisten über die Künstlersozialkasse abgesichert. Wenn sich Ärzte und Zahnärzte, die im Angestelltenverhältnis arbeiten, privat krankenversichern möchten, müssen sie vom Gesetzgeber festgelegtes Jahresmindesteinkommen erzielen. Die Bundesregierung passt die Versicherungspflichtgrenze jährlich unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren an.

Erreicht ein Verbraucher diese Grenze, entfällt die eigentlich geltende Versicherungspflicht, die eine Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung vorschreibt. Entfällt die Versicherungspflicht, können die Einzelnen selbst entscheiden, ob sie die private Krankenversicherung in Anspruch nehmen oder ob sie als freiwillig versicherte Person Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse bleiben. Des Weiteren können diese Personen auch ganz auf eine Krankenversicherung verzichten. In diesem Fall bleiben sie unversichert.

In der privaten Krankenversicherung ist die beitragsfreie Mitversicherung von Familienangehörigen nicht möglich. Dadurch unterscheidet sie sich erheblich von der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Höhe der Beiträge, die in die PKV gezahlt werden müssen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind zum Beispiel der Leistungsumfang, sowie das Geschlecht und das Alter des Versicherungsnehmers.

Aber auch der allgemeine gesundheitliche Zustand der zu versicherten Person wirkt sich auf die Höhe der Beiträge aus. Ebenso nehmen eventuelle Vorerkrankungen Einfluss. Der Beitrag wächst in der Regel mit dem Leistungsumfang. Somit können Versicherte die Beiträge mindern, in dem sie auf Leistungen verzichten.

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Alle Versicherungsbeiträge sind in der privaten Krankenversicherung risikogerecht. Personen, die über ein höheres Risiko verfügen, müssen in der Regel auch mehr Leistungen in Anspruch nehmen. Infolge dessen ist auch der Beitrag, den sie zahlen müssen, höher. Liegen Vorerkrankungen vor, können diese bei der privaten Krankenversicherung zu Leistungsausschlüssen, Leistungsstaffelungen und Risikozuschlägen führen. Des Weiteren ist es möglich, dass die Versicherungsgesellschaft den PKV Antrag ablehnt.

In diesem Bereich gibt es nur eine Ausnahme, die durch die Neuversicherung von Neugeborenen gebildet wird. Jeder Versicherungsnehmer hat in der privaten Krankenversicherung die Möglichkeit sich für eine Selbstbeteiligung zu entscheiden. Diese kann frei gewählt werden. Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung bietet die PKV in der Regel umfangreichere Leistungen, die jedoch durch den Tarif und die Beitragshöhe bestimmt werden.

Für die Leistungsbereiche der privaten Krankenversicherung gibt es vier Bereiche. Bei diesen handelt es sich um die stationären, die ambulanten und die zahnärztlichen Leistungen. Daneben bildet das Krankentagegeld einen Leistungsbereich. In Abhängigkeit von dem gewünschten Leistungsumfang können sich Verbraucher für eine Vollversicherung oder eine Teilversicherung entscheiden. Zudem ist die Zusatzversicherung als weitere Option möglich. In der Regel werden durch die private Krankenversicherung alle Krankheitskosten gedeckt.

Einen Anteil der Krankheitskosten deckt hingegen die private Teilversicherung. Durch die Zusatzkrankenversicherung können sich Verbraucher vor zusätzlichen Risiken absichern, die durch die gesetzliche Krankenversicherung nicht abgesichert sind. Hierbei kann es sich zum Beispiel um das Krankentagegeld handeln.

Gesetzlich versicherte Personen haben mit den Zusatzversicherungen die Möglichkeit, ihren Krankenschutz auszubauen und zu erweitern. Bei der privaten Krankenversicherungen können Leistungen wie die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, sowie die Chefarztbehandlung gewählt werden.

Private Krankenversicherung: hier finden Sie Informationen über Vorteile, Leistungsumfang und Beitragshöhe.


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