Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört heute zu den wichtigsten freiwilligen Versicherungen, die zur Verfügung steht. Sie sollte bereits von jungen Menschen abgeschlossen werden. Von einer Berufsunfähigkeit ist dann die Rede, wenn ein Mensch seine erlernte Arbeit aufgrund von körperlichen oder psychischen Schäden nicht mehr ausüben kann. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Menschen, auf die dies zutrifft, erheblich gestiegen.

Jährlich bekommen rund 200.000 Arbeitnehmer die Diagnose Berufsunfähigkeit. Der Staat gewährt für diesen Fall nur teilweise eine Erwerbsunfähigkeits- oder Berufsunfähigkeitsrente, sodass es wichtig ist, eigenständig vorzusorgen. Die Renten, seit der Reform im Jahr 2001 gezahlt werden, sind so gering, dass sie einen Betroffenen kaum finanziell absichern können. Neben erheblichen Kürzungen erhalten Berufseinsteiger, die berufsunfähig sind, keinerlei Leistungen vom Staat.

Durch den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann man sich vor dem Risiko der Berufsunfähigkeit finanziell absichern. Grundsätzlich besteht in Deutschland die Möglichkeit eine Versicherung dieser Art separat oder in Verbindung mit anderen Verträgen abzuschließen. So kann die Berufsunfähigkeitsversicherung zum Beispiel mit einer Risikolebensversicherung kombiniert werden. Kommt es zu einer dauernden Berufsunfähigkeit zahlt die Versicherung eine festgelegte Monatsrente.

Eine weitere Bestreitung der Beiträge ist in diesem Fall nicht mehr erforderlich. Durch die Monatsrente wird die Existenz des Betroffenen finanziell abgesichert. Bei der Auswahl der passenden Berufsunfähigkeitsversicherung sollten sich Verbraucher grundsätzlich Zeit lassen. Es gibt heute zahlreiche Versicherungen, die einzelne Berufe nicht absichern.

Werbung:
Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

Zudem muss die Berufsunfähigkeitsversicherung die Leistungen nicht in jedem Fall zahlen. Vor allem in den jüngeren Verträgen sind immer öfter Verweisklauseln zu finden, die eine Zahlung der Monatsrente in bestimmten Situationen ausschließen. Viele Versicherer halten sich die Möglichkeit offen, dass sie den Versicherungsnehmer auf eine andere Berufstätigkeit verweisen.

In diesem Fall darf es sich ausschließlich um eine Tätigkeit handeln, die keine speziellen Fertigkeiten und Kenntnisse voraussetzt. Es gibt heute aber auch zahlreiche Berufsunfähigkeitsversicherungen, die auf Klauseln dieser Art verzichten, sodass es sich vor dem Vertragsabschluss lohnt die Vertragsbedingungen genauestens zu lesen. Wichtig ist bei der Auswahl einer geeigneten Berufsunfähigkeitsversicherung, dass die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente nicht mit Verzögerungen einhergeht. Daneben sollte darauf geachtet werden, dass auch rückwirkende Zahlungen möglich sind.

Diese sollten für sie zu 3 Jahre durch den Versicherer gewährt werden. Kombiniert man die eigene Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Lebensversicherung sollte man darauf achten, dass auch diese im Falle der Berufsunfähigkeit freigestellt wird. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist erst dann möglich, wenn man einen entsprechenden Antrag gestellt hat. Bei diesem müssen in der Regel verschiedene Angaben zum eigenen Gesundheitszustand gemacht werden.

Dabei ist es wichtig, dass alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Kommt es an dieser Stelle zu Falschaussagen, ist es möglich, dass der Versicherer im Versicherungsfall die Zahlung verweigert. Es ist wichtig, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung so früh wie möglich abgeschlossen wird. Versichert man sich als gesunde Person gegen die Berufsunfähigkeit sind die Beiträge zum einen niedriger und die Versicherer verzichten meist auf verschiedene Einschränkungen.

Die persönliche Vorsorgelücke in Sachen Berufsunfähigkeitsversicherung ermitteln und kostenloses Angebot anfordern

Verwandte Finanznachrichten

Eingetragen in: Berufsunfähigkeitsversicherung

.